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Bischöfliches Priesterseminar St. German Speyer
Aktuelle Veranstaltungen

"Pflanzstätte für die Diözese“ wiedereröffnet

Bischof Wiesemann segnet generalsaniertes Priesterseminar und weiht Altar in der Seminarkirche
Einweihung 2017

Es war ein Festtag für die gesamte Diözese Speyer, optisch schon von weitem durch die Bistumsfahnen erkennbar. Am 6. Mai 2017 wurde nach fast zweijähriger Renovierungszeit das Priesterseminar Sankt German in Speyer feierlich wiedereröffnet. Dem Festakt voraus ging am Vormittag ein Pontifikalamt, in dem Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann die neu gestaltete Seminarkirche segnete, den Altar weihte sowie den Ambo segnete. Im Fuß des Altars wurden zudem Reliquien des Seligen Pfarrers Paul Josef Nardini beigesetzt. Der Künstler Bernhard Mathäss aus Neustadt-Duttweiler hatte den Chorraum umgestaltet.
Zahlreiche Gäste hatten an dem bedeutenden Ereignis teilgenommen, darunter auch Bischof em. Dr. Anton Schlembach, eine Vielzahl an weiteren kirchlichen Würdenträgern sowie der Speyerer Oberbürgermeister Hansjörg Eger. „In zwei Monaten ist es 60 Jahre her, dass die Seminarkirche geweiht wurde“, sagte der Leiter der Einrichtung, Regens Markus Magin, zu Beginn des Gottesdienstes und hieß Bischof Wiesemann als den eigentlichen Hausherrn des Priesterseminars besonders willkommen. Vieles habe sich in den vergangenen Jahrzehnten an Aufgaben und in der Arbeitsweise verändert. So sei das Haus mittlerweile auch Tagungsstätte. ... [Fotos: Priesterseminar und Petra Derst]
Den vollständigen Artikel von Petra Derst finden Sie hier als PDF [75 kb]



Aussendung in den seelsorglichen Dienst

Beauftragungsfeier für vier Pastoralassistenten mit Weihbischof Georgens im Speyerer Dom
Aussendung 2016

Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes im Speyerer Dom hat Weihbischof Otto Georgens im Juni 2016 drei Frauen und einen Mann zum pastoralen Dienst im Bistum Speyer beauftragt: Katja Kirsch aus Hochspeyer, Katrin Ziebarth aus Weingarten, Melanie Müller aus Landau und Christoph Raupach aus Rohrbach. Sich in den Dienst der Kirche, in den pastoralen Dienst des Bistums zu stellen, bedeute, sich in den Dienst Gottes zu stellen, erklärte Weihbischof Georgens zu Beginn des Gottesdienstes. Er forderte die Pastoralassistenten dazu auf, „Botinnen und Boten der Barmherzigkeit Gottes“ zu sein.

In seiner Predigt erinnerte Georgens daran, dass in allen großen Religionen Gott nicht am Menschen vorbei handele, sondern „Mitliebende“ brauche und Menschen „für sich in Dienst“ nehme. Der Weihbischof verwies auf das Evangelium vom barmherzigen Samariter. Die Frage eines Schriftgelehrten nach dem richtigen Weg zum ewigen Leben beantworte Jesus mit dieser Geschichte über ein Beispiel tatkräftiger Nächstenliebe. Er mache damit deutlich, dass es in jeder Situation darum gehe, barmherzig zu handeln. „Das heißt, es kommt entscheidend auf dich selbst an. Du musst die Augen aufmachen, dann wirst du lauter Menschen entdecken, die deine Hilfe brauchen", so der Weihbischof. Und es stecke auch „eine gehörige Portion Kirchenkritik“ in dem Gleichnis, wenn beschrieben werde, dass gerade Priester und Levit keine Hilfe leisteten. Georgens warnte deshalb davor „den kirchlichen Betrieb und seine reibungslose Abwicklung für das Wichtigste zu halten“ und deswegen den Kern der Botschaft Jesu zu vergessen: „Die erbarmende Liebe, das Mitleiden mit allen Gequälten, die spontane Bereitschaft zur Hilfe“. Ob ein Christ fromm sei oder nicht entscheide sich in seinem Umgang mit demjenigen, dem er begegne und der ihn brauche.

Mit einem Handschlag und der Überreichung der Heiligen Schrift sandte Weihbischof Georgens die vier Beauftragten an ihre erste Stelle aus, die sie zum 1. August antreten. Katja Kirsch (28), die ihre Praktikumszeit während des zweijährigen Pastoralkurses in der Pfarrei Heiliger Bruder Konrad in Martinshöhe absolvierte, wird als Pastoralassistentin in der Pfarrei Heiliger Remigius in Kusel tätig sein. Melanie Müller (30) wird in der Pfarrei Heilige Katharina von Alexandria in Hauenstein arbeiten. Sie war während der pastoralpraktischen Ausbildung in der Gemeinde Kaiserslautern St. Maria und – unterbrochen durch ein Jahr Elternzeit – in Neustadt St. Marien tätig. Für Katrin Ziebarth (38) beginnt der Einsatz im pastoralen Dienst nach ihrer Praktikumszeit, die sie in der Pfarrei Heilig Kreuz in Gersheim absolvierte, jetzt in der ehemaligen Projektpfarrei Franz von Assisi in Queidersbach. Die Wirkungsstätte von Christoph Raupach (52), der während seines Praktikums in der Pfarrei Heiliger Christophorus in Wörth arbeitete, wird die Pfarrei Seliger Paul Josef Nardini in Pirmasens sein. Alle vier Pastoralassistenten haben an der Universität Mainz Theologie studiert.

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Mädchenchor, den Domsingknaben und dem Domchor unter der Leitung von Domkapellmeister Markus Melchiori und Domkantor Joachim Weller. An der Orgel spielte Domorganist Markus Eichenlaub. Konzelebranten der feierlichen Messe waren Generalvikar Dr. Franz Jung, Domdekan Dr. Christoph Kohl, Domkapitular Josef Szuba, Regens Markus Magin, Spiritual Markus Horbach und Neupriester Walter Höcky. Aus den Praktikumspfarreien der vier Pastoralassistenten nahmen zahlreiche Ministrantinnen und Ministranten teil sowie Kolleginnen und Kollegen der Beauftragten.

Insgesamt gibt es im Bistum Speyer zurzeit 108 Pastoralassistenten/-referenten. Etwa die Hälfte ist in der Pfarrseelsorge tätig, rund ein Drittel als Religionslehrerin oder Religionslehrer, die übrigen arbeiten in der außerordentlichen Seelsorge in Krankenhäusern und Gefängnissen oder als Bildungsreferenten und in der kirchlichen Verwaltung. Die Pastoralassistenten erhalten ihre Ausbildung im Theologiestudium an einer Universität und in einem zweijährigen pastoralpraktischen Kurs im Priesterseminar in Speyer. Nach der Beauftragung folgt zunächst eine dreijährige Tätigkeit als Pastoralassistent, bevor ihnen nach der zweiten Dienstprüfung der Titel Pastoralreferent verliehen wird.
[Text/Foto: is]



Für kirchliche Dienste beauftragt
Weihbischof Georgens erteilt Auftrag zum Akolythen und Lektorendienst

beauftragung2016 Die zum Akolythen- und Lektorendienst Beauftragten mit Weihbischof Georgens, Regens Markus Magin und Spiritual Markus Horbach.

Speyer Weihbischof Otto Georgens hat im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kirche des Priesterseminars in Speyer zwei Priesteramtskandidaten und vier Bewerbern für den Ständigen Diakonat die Beauftragung für den Lektoren- und Akolythendienst erteilt. Zum Akolythendienst wurden Stefan Häußler, Pax Christi, Speyer (Bewerberkreis der Priesteramtskandidaten) und Bernd Wolf, Hl. Theresia von Avila, Neustadt (Bewerberkreis der Ständigen Diakone) beauftragt.
Für den Lektorendienst beauftragte der Weihbischof Cezary Bartoszek, Hl. Augustinus, Landau (Bewerberkreis der Priesteramtskandidaten) sowie aus dem Bewerberkreis der Ständigen Diakone Harald Radschuck, Hl. Hildegard von Bingen, Dudenhofen, Paul Beyer, Hl. Pirminius, Contwig und Steffen Dully, Hl. Bruder Konrad, Martinshöhe.
In seiner Predigt ging der Weihbischof auf das Tagesevangelium ein, in dem die Geschichte von der Salbung Jesu in Bethanien erzählt wird. "Die Frau gibt ihm, was ihm die Jünger offenbar nicht geben können. Die haben ständig die große gemeinsame Sache vor Augen, aber sie haben noch nicht begriffen, dass es Jesus um gar keine Sache, sondern um den Menschen geht. Sie zerbrechen sich den Kopf über die Armen – und übersehen dabei den einzigen Armen, der es jetzt nötig hätte, wahrgenommen zu werden. 'Sie hat getan, was sie konnte, Sie hat im Voraus meinen Leib für das Begräbnis gesalbt … Lasst sie gewähren!' Jesus fühlt sich in seiner Not von dieser Frau verstanden, das hilft ihm das Unverständnis der Jünger zu ertragen", so der Weihbischof. Was Gott an ihm tue, erfahre Jesus durch das Tun einer Frau. In ihrer Zuwendung begegne er Gottes Zuwendung, in ihrem Erbarmen erfahre er Gottes Erbarmen, in ihrer Liebe Gottes Liebe. "Jesus versteht dieses Zeichen. Er empfängt dieses Sakrament. Es wird ihm zur Heiligen Ölung."
[Text/Foto: is]



Bischof Wiesemann erteilt drei Diakonatsbewerbern die Admissio
Feierlicher Gottesdienst im Priesterseminar St. German in Speyer - Diakonat seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wieder ein eigenständiges Weiheamt.

admissio2017
Das Foto zeigt von links: Spiritual Martin Seither, Regens Markus Magin, Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann, die Diakonatsbewerber Steffen Dully, Achim Stein und Paul Beyer sowie Diözesanreferent Diakon Mathias Reitnauer.

Speyer, 21. Oktober 2017
Drei Diakonatsbewerber haben im Rahmen eines Pontifikalamtes in der Kirche des Priesterseminars St. German in Speyer durch Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann die Admissio erhalten. Damit wurden sie feierlich als Weihekandidaten für den Diakonat aufgenommen. Die Zulassung bekamen Achim Stein (Pfarrei Heilige Elisabeth, Grünstadt), Paul Bayer (Pfarrei Heiliger Pirminius, Contwig) und Steffen Dully (Pfarrei Heiliger Bruder Konrad, Martinshöhe).
Wie bereits in der Anfangszeit der Kirche ist der Diakonat seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) wieder ein eigenständiges Weiheamt. Heute gibt es sowohl die ständigen Diakone - oft verheiratete Männer und Familienväter - als auch Diakone, die sich in einem rund ein Jahr dauernden zeitlichen Diakonat auf die Priesterweihe vorbereiten. Der Diakon trägt eine besonders Verantwortung für Menschen, die auf die Hilfe der Gemeinde angewiesen sind. Zu seinen Aufgaben gehört beispielsweise die Unterstützung von Jugendlichen, Paaren und Familie, Alten und Kranken sowie Menschen in schwierigen Situationen. Darüber hinaus ist er bestrebt, die Gemeinde für menschliche Not zu sensibilisieren und zur Mithilfe anzuregen.
[Text: is / Foto: landry]



 


Ältere Veranstaltungen finden Sie im Archiv.

 

Aktuelle Veranstaltungen

07. April 2017
Beauftragungen zum Lektoren- und Akolythendienst

08. bis 16. April 2017
Theologentage

17. Juni 2017
Priesterweihe im Dom zu Speyer

21. Juni 2017
Sommerfest des Priesterseminars

04. bis 29. September 2017
Metropoliekurs 2017-2019, 1. Einheit

10. Oktober 2017
Priesterweihe in Rom

21. Oktober 2017
Admissio

15. Januar bis 09. Februar 2018
Metropoliekurs 2016-2018, 3. Einheit

22. Januar bis 16. März 2018
Metropoliekurs 2017-2019, 2. Einheit

Termine 2017 als PDF zum Download [39kb]

Aktueller Metropoliekurs




Pastoralkurs 2016 - 2017
05. bis 30. September 2016 erste Metropolieeinheit
23. bis 24. Januar 2017 Gesprächsführung
25. Januar bis 10. Februar 2017 Klinikseelsorgeausbildung
13. Februar bis 17. März 2017 zweite Metropolieeinheit
15. Januar bis 09. Februar 2018 dritte Metropolieeinheit

Pastoralkurs 2017 - 2019
03. bis 29. September 2017 erste Metropolieeinheit
22. bis 23. Januar 2018 Kurs Gesprächsführung
24. Januar bis 09. Februar 2018 Klinikseelsorgeausbildung
14. Februar bis 16. März 2018 zweite Metropolieeinheit

Aktuelle Weihen

Priesterweihe 2017:
"Wer sich hingibt, wird ganz neu leben"

Tag der Freude und des Dankes:
Bischof Wiesemann weiht fünf neue Priester im Speyerer Dom
Priesterweihe 2017

Speyer, 17.06.2017 Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann hat am Samstag im Kaiser- und Mariendom zu Speyer fünf junge Männer aus dem Bistum zu Priestern geweiht. Begleitet von zahlreichen Gläubigen und Vertretern aus allen Seelsorgebereichen der Diözese sagten Moritz Fuchs (Kaiserslautern), Peter Heinke (Blieskastel), Thomas Ott (Waldmohr), Dominik Schindler (Homburg) und Matthias Schmitt (Schifferstadt) Ja zu ihrem Dienst für die Menschen in ihren zukünftigen Gemeinden.

Das Feuer des Glaubens brenne in diesen Männern, so der Bischof. Es mache ihn stolz und dankbar, denn die Dynamik, mit der sie das Evangelium lebten, sei ein fester Grund, auf dem aufgebaut werden könne. Seine Predigt orientierte sich an dem gemeinsamen Leitwort der Weihekandidaten aus dem 1. Brief des Apostels Paulus an die Korinther: "Denn einen anderen Grund kann niemand legen, als den, der gelegt ist." Wiesemann stellte den Heiligen Paulus als großen Aufbauer seiner Gemeinden vor. "Er spricht von sich Veränderndem, sich Entwickelndem und davon, sich auf neue Herausforderungen einzulassen", betonte der Bischof. Erwartet werde das auch heute noch von Priestern. Nicht nur verwalten, sondern bauen, erschaffen, fortentwickeln sollten diese. "Wer sich hingibt", hob Wiesemann hervor, "wird ganz neu leben."

Eben diese Hingebung drückten die Weihekandidaten aus. Mit fester Stimme sicherten sie zu, künftig zuverlässige Mitarbeiter des Bischofs sein zu wollen. Die jahrelange Vorbereitung auf die Priesterweihe verdichtete sich schon zu Beginn des Gottesdienstes in einem deutlich hörbaren "Hier bin ich" der Kandidaten im voll besetzten Dom. Das Gotteshaus war aus Anlass des Jubeltages mit feierlichen Fanfarenklängen, innigen Chorälen und klangvollem Orgelspiel gefüllt. Bevor in der Eucharistiefeier das Sanctus und Agnus Dei aus der Missa "Cum Jubilo" von Maurice Duruflé erklang, durften die Gläubigen den Riten folgen, die wie die Handauflegung des Bischofs und der anwesenden Priester zur Weihe gehören: Das Anlegen der priesterlichen Gewänder – Stola und Messgewand – durch die Pfarrer der jeweiligen Heimatpfarrei; die Salbung der Hände machte die besondere Beziehung zu Christus deutlich, der nach der Heiligen Schrift der "Gesalbte des Vaters" ist. Mit der Übergabe von Brot und Wein wurde der unersetzbare Auftrag eines Priesters symbolisiert: die Feier der Eucharistie. Die Umarmung der Neugeweihten durch den Bischof stand als Zeichen der Verbundenheit und dem Wunsch für den Frieden Christi am Ende der feierlichen rituellen Abfolge. "Das ist ein Tag der Freude und des Dankes für unser Bistum", stellte Wiesemann heraus. Nicht alleine, dass sich junge Männer dem Dienst Gottes mit brennendem Herzen verschrieben, sondern dass sie dabei in eine neue, notwendig gewordene Mobilität des Geistes finden wollten, bezeichnete der Bischof als bewundernswert. "Gott selbst vollende nun das gute Werk, das er an dir begonnen hat", gab er den neugeweihten Priestern mit auf den Weg, nachdem diese ihre neue Aufgabe mit einem deutlichen Ja angenommen hatten.

Im Anschluss an den Weihegottesdienst blieb Raum zum persönlichen Austausch mit den Neu-Priestern auf dem Gelände des Priesterseminars. Alle fünf feierten am Sonntagmorgen ihre Primiz in ihren Heimatgemeinden. Den ersten Segen hatten sie bereits im Dom spenden dürfen.

Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes lag in Händen von Domorganist Markus Eichenlaub, den Dombläsern sowie den Männerstimmen des Domchores unter der Leitung von Domkapellmeister Markus Melchiori und Domkantor Joachim Weller.

[Text: Susanne Kühner, Fotos: Klaus Landry]

 

 

Christoph Herr zum Diakon geweiht

Feierlicher Gottesdienst mit Weihbischof Georgens in Germersheim

Diakonweihe 2017

Germersheim im September 2017 Der Priesteramtskandidat Christoph Herr ist am 10. September in seiner Heimatgemeinde Germersheim zum Diakon geweiht worden. Durch Handauflegung und Gebet nahm Weihbischof Otto Georgens aus Speyer den 27-Jährigen in den Klerikerstand auf. Die rund eineinhalbstündige Feier verfolgten in der Pfarrkirche St. Jakobus hunderte Gläubige mit.

Es war die erste Diakonenweihe in Germersheim. Bis vor einigen Jahren fanden Diakonenweihen - wie heute noch die Priesterweihen - jeweils im Dom zu Speyer statt, dann wurde entschieden, die Heimatgemeinden der Kandidaten stärker mit einzubeziehen. In gewisser Weise war also das Bistum Speyer in Germersheim zu Gast, denn neben zahlreichen Diakonen und Priestern aus dem Bistum und darüber hinaus nahmen auch Katholiken aus anderen Pfarreien des Bistums teil, unter anderem aus Bobenheim-Roxheim, wo Christoph Herr auf dem Weg zur Priesterweihe sein Pastoralpraktikum absolviert. Neben Regens Markus Magin, den Spiritualen Markus Horbach und Martin Seither - sie sind für die Priesterausbildung verantwortlich - nahmen weitere Vertreterinnen und Vertreter des Bischöflichen Ordinariates an der Feier teil.

Weihbischof Georgens dankte allen, die Herr auf seinen bisherigen Weg begleitet haben. Georgens schloss die Familie, die Heimatgemeinde, Freunde und Studienkollegen mit ein und bat darum, den Weihekandidaten weiterhin zu begleiten "mit Sympathie und im Gebet". "Zugleich freue ich mich sehr, dass die Weihe hier stattfinden kann, in dieser Stadt und dieser Kirche, die so sehr mit dem seligen Paul Josef Nardini verbunden ist."

In seiner Predigt über das Dienen und das Amt des Diakons stellte Otto Georgens die Frage nach der Dienstleistungsgesellschaft, die den "Dienst" gering schätze, stattdessen den "Service" bevorzuge. "Service ja, aber Dienst? Nach der biblischen Überlieferung kommen wir an den Begriffen „Diener“ und „Dienst“ nicht vorbei." Christen hätten sich mit dem Dienen auseinanderzusetzen. „Wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein“, zitierte der Weihbischof aus dem Matthäus-Evangelium. "Diese Dienstanweisung, vor über 2000 Jahren von Jesus auf den „Dienstweg“ gebracht, gilt absolut." Christoph Herr werde mit der Weihe amtlich zum Diener bestellt. "Sie werden zum Dienst der Verkündigung, zum Dienst am Altar und zum Dienst der helfenden Liebe bestellt." Der Diakonat sei ein Echo der Dankbarkeit, "er ist letztlich die Weitergabe der Liebe, die ich selbst erfahren habe".

Vor der eigentlichen Weihezeremonie legte der Kandidat das Versprechen ab, ehelos zu leben, dem Bischof gegenüber gehorsam zu sein und das kirchliche Stundengebet zu pflegen. Die Handauflegung durch den Weihbischof und sein feierliches Weihegebet stellten dann den Höhepunkt der Zeremonie dar. In symbolischen Gesten wurde der neugeweihte Diakon in sein Amt eingeführt. Neben dem Anlegen der Gewänder, die Heimatpfarrer Jörg Rubeck überreichte, erhielt Herr aus den Händen des Weihbischofs das Evangelienbuch. Darauf folgt die Umarmung des Neugeweihten durch Weihbischof, Priester und Diakone.

Zur festlichen Stimmung des Gottesdienstes trug die Kirchenmusik wesentlich bei: Die vereinigten Stimmen der Kirchenchöre St. Jakobus und St. Martinus-Lingenfeld sowie der Singschar St. Jakobus unter Leitung von Sabine Nebel gaben der Feier mit Teilen der Gounod-Messe "Messe aux Cathedrales" und einem Stück von Mendelssohn-Bartholdy ein besonderes Gepräge. Auch Kantor Leon Tchakachow sowie die Schola des Priesterseminars Speyer unter Leitung von Matthias Schmitt gestalteten die Feier eindrucksvoll mit.

Im Anschluss versammelten sich die Gottesdienstbesucher im benachbarten Klostergebäude, um bei einem Imbiss dem neugeweihten Diakon zu gratulieren. Der offizielle Teil endete mit dem Verlesen und Überreichen der Weiheurkunde an Christoph Herr.

[Text: Hubert Mathes, Bild: Thomas Ott]

 

Ältere Artikel zum Thema Weihen finden Sie im Archiv.


 

Fortbildung

 

 

 

Termine 2017

Kurse II. Dienstprüfung
07. bis 09. März 2017: Kurs Konfliktmanagement II
28. bis 29. März 2017: Pfarramtsverwaltungskurs
16. bis 19. Mai 2017: Basiskurs
24. bis 27. Oktober 2017: Basiskurs

 

Ältere Fortbildungsprogramme finden Sie im Archiv.

Ausbildungsweg
Die Priesterausbildung im Bistum Speyer gliedert sich vom Eintritt ins Seminar bis hin zur Priesterweihe in drei Abschnitte: Propädeutikum, Theologiestudium und Pastoralkurs. Seit 2008 arbeiten die vier Diözesen der Metropolie Bamberg in der Ausbildung zusammen. So übernimmt das Bamberger Priesterseminar die Gestaltung des Propädeutikums. Studienorte sind Eichstätt (für Eichstätter und Speyerer Priesterkandidaten) und Würzburg (für Bamberger und Würzburger Priesterkandidaten). Speyer ist für die Durchführung des Pastoralkurses zuständig.
Propaedeutikum
Studienphase
Pastoralkurs
Pastoralkurs
Ausbildung Propaedeutikum

Das Propädeutikum - Eine Glaubens-, Lebens- und Sprachenschule

Am Anfang der Priesterausbildung steht das sogenannte Propädeutikum (»Vorkurs«). Es soll auf das Theologiestudium an der Universität vorbereiten und in das Leben in einem Priesterseminar einführen. Die Speyerer Priesterkandidaten sind, wie bereits beschrieben, ein Jahr lang im Bamberger Priesterseminar, zusammen mit Eichstätter, Würzburger und Bamberger Priesterkandidaten sowie den Kandidaten der ostdeutschen Diözesen.

Das Propädeutikum versteht sich, wie oben beschrieben, als Sprachschule. Deshalb gibt es die Möglichkeit, entweder Latein oder Griechisch zu lernen. Zudem werden in einem Grundkurs hebräische Sprachkenntnisse vermittelt. Durch die zwei Sprachen, die so schon im Propädeutikum abgeschlossen werden, entspannt sich der Studienbeginn an der Universität.

Auch als Lebensschule versteht sich das Propädeutikum. An zwei Wochentagen ist für ca. 5 Monate in Bamberg ein Sozialpraktikum integriert, wobei man sich seinen Einsatzort (Altenheim, Kindergarten, Behinderteneinrichtung, etc.) selbst wählen kann. Dabei lernen die Propädeutiker, sich in den Dienst am Mitmenschen einzuüben und erleben sich gleichzeitig in ganz praktischen Lebensumfeldern. Hinzu kommen Kurse wie Gesangs- und Sprecherziehung, welche sich durch das ganze Jahr ziehen.

Zur Glaubensschule des Propädeutikums gehören Glaubens- und Spiritualstunden. Dazu kommt die Einführung in Formen des persönlichen Betens wie auch des Stundengebetes und der Messfeier. Das Highlight des vorbereitenden Jahres in Bamberg ist sicherlich die Bibelschule, eine vierwöchige Israelreise. Dabei geht man gewissermaßen auf den Spuren Jesu und nimmt so einen großen persönlichen Gewinn für sein Glaubensleben bevor man in den nächsten Ausbildungsabschnitt geht.

Studienphase / Pastoralkurs / 3. Bildungsweg

Ausbildung Studienphase

Das Theologiestudium – ein Wissensfundament

Da es im Bistums Speyer keine Universität mit einer Theologischen Fakultät gibt, studieren die Speyerer Priesterkandidaten seit vielen Jahrzehnten an auswärtigen Studienorten. Derzeit studieren Speyerer in Eichstätt, München und Rom. Aufgrund der Zusammenarbeit der vier Diözesen der Metropolie beginnen die Speyerer Kandidaten ihr Theologiestudium mittlerweile an der einzigen Katholischen Universität Deutschlands in Eichstätt. Das Barockjuwel im Herzen Bayerns liegt an der Altmühl, einem kleine Flüsschen, das zum Spazieren, Rad – oder Kanufahren einlädt.

Zusammen mit den Priesterkandidaten des Bistums Eichstätt wohnen die Speyerer im dortigen Priesterseminar, wo sie auch am Hausprogramm teilnehmen. Vorlesungen besuchen sie zusammen mit anderen Studenten an der Universität. Ein großer Vorteil ist die räumliche Nähe von Seminar und Uni. Die Vorlesungsräume nahe beim Seminar liegen. Zu den Studienfächern gehören Bibelwissenschaften, Liturgik, Pastoraltheologie, Philosophie, Kirchenrecht und vieles andere mehr. Zwei Jahre lang leben die Priesterkandidaten im Seminar. Während des sogenannten Freijahres (3.Jahr) suchen sie sich einen anderen Studienort. Dort setzen sie das Theologiestudium fort, müssen sich aber selbst um eine Wohnung und ihre Versorgung kümmern. So lernen sie selbstständig für sich zu sorgen und erfahren, wie das Leben außerhalb des Seminars läuft. Nach den beiden Freisemestern, die der persönlichen Reifung dienen sollen, steht die Entscheidung an, ob sie für die weiteren zwei Jahre des Studiums ins Priesterseminar nach Eichstätt zurückkehren wollen oder nicht. Denkbar ist auch eine Fortsetzung des Studiums im Herzoglichen Georgianum im Herzen von München. Das Studium schließt mit dem Magister der Theologie ab.

In der vorlesungsfreien Zeit des Studiums werden Pfarr-, Schul- und Industriepraktikum absolviert, die immer wieder den Praxisbezug herstellen. Eingehendere Praxiserfahrung aber sammeln die Priesterkandidaten im letzten Ausbildungsabschnitt.

Propädeutikum / Pastoralkurs / 3. Bildungsweg

Ausbildung Pastoralkurs

Pastoralkurs – der Weg in die Praxis

Zum letzten Ausbildungsabschnitt kehren die Theologen nach Speyer zurück. Während der letzten beiden Jahre vor der Priesterweihe üben sie sich in viele pastoralpraktischen Tätigkeiten ein. Nun geht es beispielsweise darum, predigen zu lernen oder eine Schulstunde zu erarbeiten und vor der Klasse zu unterrichten. Die ganz praktische Gemeindearbeit wie Erstkommunionvorbereitung oder Erwachsenenkatechese werden genauso eingeübt wie die liturgischen Dienste. Hierher kommen neben den Speyerern auch Eichstätter, Würzburger und Bamberger Priesteramtskandidaten, um sich auf die seelsorglichen Herausforderungen in den Gemeinden vorzubereiten.

Während des Pastoralkurses pendeln die Priesteramtskandidaten zwischen dem Priesterseminar und ihren Praktikumspfarreien hin und her. Geht es im Seminar um die Einübung von pastoralprakitschen Fähigkeiten und deren Reflexion, so erleben sie in den Praktikumpfarreien die ganz konkrete Gemeindearbeit. Am Beginn des 2.Pastoralkursjahres steht die Weihe zum Diakon, am Ende schließlich die Priesterweihe.

Propädeutikum / Studienphase / 3. Bildungsweg

Ausbildung dritter Bildungsweg

Die »späte« Berufung

Nicht nur junge Menschen nach dem Abitur fragen nach ihrer Berufung und danach, welchen Weg Gott mit ihnen gehen möchte. Immer wieder stellt sich diese Frage auch Männern, die schon etwas älter sind und bereits mitten im Berufsleben stehen. Auch dann ist es natürlich möglich, dieser Berufung zu folgen. Für Männer ab dem Alter von 25 Jahren mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung hat die Deutsche Bischofskonferenz ein Ausbildungsinstitut geschaffen in dem es möglich ist, auf dem dritten Bildungsweg ohne Abitur zu einem theologischen Studienabschluss zu kommen.

Propädeutikum / Studienphase / Pastoralkurs

Bewerbung zur Ausbildung

Zugangsvoraussetzungen

Der Weg zum Priesteramt führt über das Theologiestudium an der Theologischen Fakultät einer Universität. Zulassungsvoraussetzung für das Studium ist im Normalfall das Abitur. Für Männer mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung, die das 25. Lebensjahr vollendet haben, besteht die Möglichkeit, das Theologiestudium ohne Abitur über den sogenannten dritten Bildungsweg zu absolvieren. Nähere Informationen dazu gibt es hier.


Bewerbung

Für die Zulassung und Aufnahme von neuen Priesteramtskandidaten ist der Regens des Priesterseminars zuständig. Der erste Schritt im Zusammenhang mit einer Bewerbung ist deshalb ein Gespräch mit ihm. Er informiert über die Zugangswege, die Bewerbungsunterlagen, den Studienverlauf, die Voraussetzung und vieles mehr. Gleichzeitig macht er sich mit dem Bewerber auf den Weg, um herauszufinden ob tatsächlich die Anfänge eines Berufungsweges zum Priesteramt erkennbar sind und ob der Bewerber geeignet erscheint. Ist dies der Fall, so schlägt er dem Bischof den Bewerber zur Aufnahme unter die Priesteramtskandidaten vor.

Menschen Bischof
Bischof

Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann
Eigentlicher Hausherr eines Priesterseminars ist der Diözesanbischof. Er ernennt einen Priester der Diözese zum Regens, das heißt zum Leiter des Priesterseminars sowie der Ausbildung der Priesterkandidaten.

Mehr Informationen

Menschen Hausleitung
Regens Markus Magin

Regens Markus Magin


Zum 1. September 2009 hat Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann Pfarrer Markus Magin zum Regens des Priesterseminars ernannt. Magin wurde am 3. Februar 1965 geboren und wuchs in Mutterstadt in der Vorderpfalz auf. Nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker bei der BASF machte er im Speyer-Kolleg das Abitur. Studienorte waren Eichstätt, Innsbruck und München. Zwei Kaplansstellen führten ihn nach Blieskastel und Landau (i. d. Pfalz). Danach übernahm er für zehn Jahre eine Pfarrstelle in den drei Neustadter Stadtdörfern Geinsheim, Lachen-Speyerdorf und Duttweiler.

Im Jahr 2001 berief ihn der damalige Bischof Dr. Anton Schlembach in den Liturgischen Rat der Diözese. Seit 2003 bekleidet Regens Magin das Amt des Diözesanpräses der Kirchenchöre im Bistum. Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz ernannte ihn im November 2012 zum Geistlichen Assistenten des Allgemeinen Cäcilienverbandes für Deutschland.

Als Regens ist Magin gleichzeitig Dozent für Liturgik am Priesterseminar, geschäftsführender Sekretär des Liturgischen Rates, Bischöflicher Beauftragter für den Ständigen Diakonat und Letztverantwortlicher für die Diözesanbibliothek. Zusammen mit der Aufgabe als Regens hat ihm der Bischof auch die Leitung des Bistumshauses St. Ludwig in der Speyerer Innenstadt übertragen. Mittelfristig sollen Priesterseminar und Bistumshaus in einem Gebäude vereint werden.

spiritual horbach

Spiritual Pfr. Markus Horbach

Spiritual am Bischöflichen Priesterseminar St. German in Speyer ist seit 1. Januar 2015 nach der Ernennung durch Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann Pfr. Markus Horbach aus Rockenhausen.

Am 31. Januar 1968 wurde Pfarrer Horbach in Offenbach am Glan geboren. Nach dem Abitur 1987 und dem Zivildienst im Bodelschwingh-Zentrum in Meisenheim studierte er Theologie in München und Freiburg. Am 28. Juni 1997 wurde er im Dom zu Speyer zum Priester geweiht. Als Kaplan war er tätig in Bad Bergzabern und Germersheim, wo er u. a. auch Dekanatsjugendseelsorger war. Im Jahr 2002 übernahm er die Pfarreien St. Paul in Frankenthal und St. Cyriakus in Eppstein-Flomersheim. 2004 - 2012 war er Pfarrverbandsleiter im PVB Frankenthal. Seit 01. Dezember 2012 ist er Pfarrer der Pfarrengemeinschaft Rockenhausen und seit 1. Dezember 2013 Prodekan des Dekanates Donnersberg.

Pfarrer Horbach ist Geistlicher Begleiter, Supervisior und Coach (DGSv/SV). In den Jahren 2005-2009 hat er am Aufbauseminar in Gernsbach eine Ausbildung in Rhythmus-Atem-Bewegung (Scharing-Eutonie), Lehr- und Übungsweise nach H. L. Scharing, gemacht. Im Januar 2015 begann er eine Weiterbildung zum Exerzitienleiter.

Der Spiritual ist Geistlicher Begleiter für die Priesteramtskandidaten unserer Diözese. Pfarrer Horbach möchte sie auf ihrem Berufungs- und Lebensweg - insbesondere während des Pastoralkurses - begleiten und unterstützen, so dass sie in ihrem Dienst als menschliche Geistliche und geistliche Menschen leben und wirken können.

Menschen Dozenten
Christine Lambrichr
Tatjana Blumenstein
Pfr. Volker Sehy
Dr. Christian Huber
Georg Treuheit
Dr. Thomas Fandel
Regens Markus Magin

(von links oben nach rechts unten)

Pastoraltheologie
Christine Lambrich

Religionspädagogik
Tatjana Blumenstein

Homiletik
Pfr. Volker Sehy,
Direktor des Geistlichen Zentrums Maria Rosenberg

Kirchenrecht
Direktor für Kirchenrecht i. K. Dr. Christian Huber lic. jur. can,
Leiter der Abteilung Kirchenrecht im Bischöflichen Ordinariat

Stimmbildung
Dekanatskantor Georg Treuheit

Diözesangeschichte
Dr. Thomas Fandel

Liturgik
Regens Markus Magin

Kirchenmusik und Kirchenmusikgeschichte
Günther Scheurer, (ohne Bild)
Dozent am Bischöflichen Kirchenmusikalischen Institut

 
Menschen Priesterkandidaten
Cezary Bartoszek

Cezary Bartoszek aus Landau, Studienort Eichstätt

Wer ist dein Lieblingsheiliger?

Es gibt einige Persönlichkeiten, die mir in den Sinn kommen. Eine Person spricht mich aber sehr persönlich an. Sie lebte in Frankreich im 19. Jahrhundert im Karmel von Lisieux: Die Hl. Theresia vom Kinde Jesu. Was ist so besonders an ihr, dass ich sie gewählt habe? Ihre Geschichte ist sehr beeindruckend, sie trat bereits mit 15 Jahren den Unbeschuhten Karmelitinnen bei. Ihr Leben zeigt auch, wie viel Mut sie hatte, etwa als sie vor allen Menschen auf Papst Leo XIII. zulief, um ihn zu bitten, bereits in diesem jungen Alter in diese Ordensgemeinschaft eintreten zu dürfen. Ihre letzten Jahre waren für sie sehr schmerzhaft, aber alles gab sie für Christus hin. Sie sah es als ihre besondere Aufgabe an, für die Priester zu beten. Sie starb bereits mit 24 Jahren an Tuberkulose, und ihre letzten Worte lauteten: „Jesus, ich liebe dich.“ Sie ist die jüngste Kirchenlehrerin der gesamten Kirchengeschichte. Heilige Theresia vom Kinde Jesu, auf deine Fürsprache möge uns der Herr auch in unserer Zeit heilige Priester schenken. Ich bitte alle, die diesen Text lesen, um ein kräftiges Gebet. Vergelt’s Gott!

Maximilian Brandt

Maximilian Brandt aus Gönnheim, Pastoralkurs in Speyer

Welches Zitat aus der Bibel hat für dich eine ganz besondere Bedeutung?

»Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt« (Joh 15,16).
Dieser Satz aus dem Evangelium nach Johannes zieht sich wie ein roter Faden durch meine Berufungsgeschichte. Er gibt mir zwei wichtige Impulse auf meinem Weg in der Nachfolge Jesu. Zum einen ist Berufung ist nicht etwas, das ich selbst machen kann. Der Ruf in der Berufung geht von Christus selbst aus. So ist Jesus auch der tragende Grund meines Weges zum Priestertum und ich bedarf immer wieder der Rückbindung an ihn, der mich in seine Nachfolge gerufen hat. Das gilt für jeden Menschen; Gott hat mit jedem und jeder etwas ganz Besonderes vor, das den Menschen zu seiner Erfüllung, ja seinem Glück führt – für mich ein Grund zu tiefer Dankbarkeit. Zum anderen sind diese Worte Jesu für mich ein Begleiter gerade in schwierigen Situationen, die es zu meistern gilt, sei es im Studium oder später in der Pfarrei. Nicht ich muss dann der Macher sein, was ich gar nicht leisten könnte. Ich darf Christus Raum geben, dass er in mir und durch mich wirken kann. Gerade beim Studium, das auch Schwierigkeiten hat, geben mir diese Worte Kraft. Oft denke ich dann an einen Satz, den mir ein Priester mit auf den Weg gab: »Christus ruft, wen er will. Und wen er ruft, den befähigt er auch«(Johannes vom Kreuz) – ein wirklich entlastender Gedanke!

Stefan Haeussler

Stefan Häußler aus Speyer, Studienort Eichstätt

Welches theologische Fachgebiet interessiert dich besonders?

Am interessantesten finde ich die systematische Theologie und in dieser die Dogmatik.

Die Dogmatik entfaltet und deutet den Glauben, die großen Fragen nach Sinn, Ziel und Heil, und fordert eine ganz persönliche Stellungnahme auch von mir. Außerdem denke ich, dass die Dogmatik als theologische Disziplin in einer manchmal schwierigen Spannung steht und gerade deswegen besonders aufregend ist. Einerseits bringt sie den Glauben ins Gespräch mit der Welt und nimmt dabei auch selbst neue Impulse auf – muss also eine große Offenheit mitbringen. Andererseits dient sie der Selbstvergewisserung der Gemeinschaft der Glaubenden – muss also auch auf Konsolidierung und Bewahrung hin orientiert sein. Und diese Spannung spiegelt sich dann eben auch in den Positionen, die ich selbst hierzu entwickeln muss. Welche Loyalität zur Tradition ist erforderlich? Wie viel Offenheit ist hilfreich? Was heißt in diesem Zusammenhang Kirchlichkeit? Und was folgt aus alldem für meine Berufung und Lebensführung?

Christoph Herr

Christoph Herr aus Germersheim, Studienort München

Wer ist dein Lieblingsheiliger?

Ich finde Johannes den Täufer beeindruckend. Sicherlich gibt es viele Heilige, deren Leben und Wirken man sich als Vorbild nehmen soll. Aber das Faszinierende an dem Täufer ist, dass er als Wegbereiter Christi auftrat. „Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden.“ Er hat sich ganz dieser Aufgabe verschrieben: „Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen […], um Israel mit ihm bekanntzumachen.“ Und so muss man erkennen, dass nicht ich der Mittelpunkt der Welt bin, sondern ein anderer; das ganze Leben auf Christus hin ordnen und – wie der Täufer – auf den Gekreuzigten verweisend bekennen: „Ecce Agnus Dei! – Seht, das Lamm Gottes!“ Johannes hat Menschen mit Gott in Berührungen gebracht. Das ist das Faszinierende an diesem Heiligen und für diesen Wunsch ein wirkliches Vorbild.

Gabriel Kimmle

Gabriel Kimmle aus Birkenhördt, z. Zt. beurlaubt

Welche Gestalt aus dem Neuen Testament fasziniert dich ganz besonders?

Eine der Gestallten aus dem neuen Testament, die mich besonders faszinieren ist der Hl. Josef, der Nährvater Jesu. Er steht still im Hintergrund, er spricht kein einziges Wort und doch ist er neben Maria die wichtigste Figur für die Geburt und die Kindheit Jesu. Ohne Josef, der mit Maria ein gottgeweihtes Leben führen wollte, hätte Maria nur schwer die Mutter Gottes werden können. Josef hat sich ganz auf den Plan Gottes eingelassen, obwohl er ihm nie begegnet ist. Lediglich durch die Botschaft eines Engels, der ihm im Traum erschienen ist hat er sein Leben ganz neu ausgerichtet. Er hat Maria zur Frau genommen und mit ihr einen unehelichen Sohn adoptiert, was für die damaligen Verhältnisse mit einem gesellschaftlichen „nogo“ einherging. Er hat sich auf ein Abenteuer nach Betlehem eingelassen und schließlich bei der Flucht nach Ägypten seine Existenz als Zimmermann gegen eine ungewisse Zukunft eingetauscht. Josef ist für mich der stille und liebende Arbeiter Gottes, der alles in seiner Macht und Ohnmacht stehende getan hat um in Gottes Weinberg mitzuarbeiten. Josef ist ein Mensch, der in Gottes Augen gerecht ist, was zu einem der größten Lobe aus Jesu Munde gehört.

Gabriel Kimmle

Arthur Noras aus Hausweiler, z. Zt. im Praktikum

Welches Kirchenlied gefällt dir besonders gut?

Im Gotteslob gibt es viele schöne Lieder die mir gefallen. Mich persönlich sprechen die Lieder „Komm, Heilger Geist, der Leben schafft“ (342), „Der Geist des Herrn erfüllt das All“ (347), „Nun danket alle Gott“ (405), „Gottheit tief verborgen“ (497) und „Wo Menschen sich vergessen“ (840) an, da sie mir melodisch und von der verdichteten Theologie her gefallen.
Ganz besonders gefällt mir „Gott liebt diese Welt“ (464). Im Kern steht die theologische Spitzenaussage „Gott liebt diese Welt“, mit welcher jede Strophe beginnt. Ebenfalls wird das Heils-Mysterium von dieser „umarmt“, da die letzte und die erste Strophe identisch sind. Zwar sind es kurze Strophen, haben aber einen tiefen theologischen Gehalt. Von der Melodie her scheint es mir, dass sie unglücklich und düster wirkt und damit eine Spannung zum Liedinhalt vorliegt bzw. absichtlich evoziert wird. Möchte uns das Lied etwas trösten und aufmuntern, indem es beständig an der Liebe und Zugewandtheit Gottes zur Weltwirklichkeit beharrt? Dass Gott diese Welt liebt, scheint bei allem Chaos in der Welt oft nicht einsichtig. Mit Jesus würden wir wohl auf die Frage, wo sich denn das Reich Gottes im gegenwärtigen Chaos als heile Welt erkennen lasse, mit Mk 4,26-28 antworten. Trotz aller Destruktivität und Fragilität unterstreicht der Schöpfungsglaube (Gen 1,31) die Gutheit der Welt. Ebenso wird Gott die Welt erneuern (Strophe 5, vgl. Ps 104,30). Gott liebt diese Welt als Ganzes und dies tut mir gut, wenn ich mir bewusst mache, dass ich nicht (immer) entscheidend bin.

Florian Pletscher

Florian Pletscher aus Beindersheim, Studienort München

Was ist dein bevorzugter Kirchenbaustil?

Es mag verwundern, dass ich als Kandidat für das Bistum Speyer diese Frage nicht sofort mit »Romanik« beantworte. Vielleicht liegt es daran, dass mich schon im Kindesalter der Unterschied zwischen »meiner« katholischen, neobarocken Heimatkirche und der in direkter Nachbarschaft gelegenen protestantischen, eher spartanisch eingerichteten Kirche geprägt hat. Auf jeden Fall aber es ist heute wie damals so, dass es mir jedes Mal aufs Neue ein Lächeln und ein Staunen abringt, wenn ich eine Barockkirche betrete. Diese Versuche, mit Marmor und Gold für die Menschen ein kleines Stück des Himmels zu öffnen, faszinieren ungemein – sei es eine römische Basilika oder eben eine kleine Dorfkirche in der Vorderpfalz.

Menschen Pastoralkurs
pastoralkurs17-19
Pastoralkurs
2017–2019
pastoralkurs16-18
Pastoralkurs
2016–2018
pastoralkurs15-17
Pastoralkurs
2015–2017
Menschen Personal
Thorsten Scheurer
Thorsten Scheurer,
Verwaltungsleiter
Alexandra Stiefel
Alexandrea Stiefel,
Sekretariat
Angelika Reymann
Angelika Reymann,
Verwaltung
Georg Scheller
Georg Scheller,
Hausmeister
Mitarbeiter Bibliothek
Mitarbeiter Bibliothek
(von links) Dr. Herbert Pohl (Leitung), Judith Grassel-Hiltwein, Georg Klein, Stefan Rillig
Küchenpersonal
Hauswirtschaft
(von links oben): Waltraud Brodback, Karin Cwink, Erika Krell, Anika Vlaic, Elke Heintz, Regina Grallert (Leitung) (von links unten): Irene Zielke, Emilia Kaminski, Antonia Pisano
 
Menschen Absolventen

Absolventen des Priesterseminars. Für Fotografien bitte auf die Namen klicken. 2017 Moritz Fuchs • Peter Heinke • Thomas Ott • Dominik Schindler • Matthias Schmitt • 2016 Walter Höcky 2015 Sebastian Bieberich • Tobias Heil • Alexander Klein 2014 Nils Peter Schubert • Martin Seither 2013 Dr. Jens Henning • Michael Kapolka 2012 Dominik Geiger • Danijel Sevo 2010 Christian Eiswirth • Christoph Hartmüller • Andreas Jacob 2009 Thomas Becker 2008 Christof Anselmann • Marco Gabriel • Franz Ramstetter • Dariusz Stankiewicz • Peter Vatter • Daniel Zamilski 2007 Hermann Josef Macziol • Johannes Müller • Michael Paul 2006 Karsten Geeck • Carsten Leinhäuser • Raymond Rambaud 2005 Armin Hook • Bernd Schneider • Joachim Voss 2004 Marco Feibel • Stephan Meßner • Dr. Stefan Seckinger • Andreas Trutzel 2003 Martin Olf • Marco Richtscheid 2002 Erhard Elsner • Harald Fleck • Axel Schwetzka • Andreas Sturm 2001 Eric Klein 2000 Matthias Bertram • Robert Breuer • Hans Meigel • Alexander Pommerening • Steffen Roth • Andreas Rubel 1999 Achim Dittrich • Marcus Wolf 1998 Matthias Mertins 1997 Stefan Braun • Markus Horbach • Steffen Kühn • Bernhard Spieß 1996 Matthias Leineweber • Volker Sehy 1995 Thomas Brenner • Johannes Pioth 1994 Thomas Buchert • Joachim Feldes • Fridolin Keilhauer • Markus Magin • Stefan Mühl • Adrian ÖßweinMatthias Pfeiffer 1993 Stefan Czepl • Stefan Haag • Bernd Höckelsberger • Markus Klein • Josef Metzinger • Eugen Ociepka • Thomas Poppe • Jörg Stengel 1992 Axel Brecht • Markus Hary • Ralf Metz • Peter Schappert • Gerhard Schehr • Bernd Schmitt • Elmar Sabstandel 1991 Michael Baldauf • Robert Burger • Alban Meißner • Jörg Rubeck • Michael Sabstandel 1990 Wolfgang Emanuel • Otto Kiel • Andreas König • Raimund Röther 1989 Nikolaus Bachtler • Bernhard Braun • Thomas Diener • Gregor Glapa • Berthold Koch • Frank Kohl • Gerhard Kolb • Walter Pfiffi • Franz Vogelgesang • Arno Vogt • Martin Weber 1988 Dr. Reimund Bieringer • Gerhard Burgard • Walter Fuhrmann • Benedikt Handrick • Dr. Christoph Kohl • Dr. Marcel Lill • Franz Neumer • Bernhard Selinger • Josef Damian Szuba 1987 Fredi Bernatz • Joachim Fuhl • Matthias Köller • Klaus Meister • Dr. Friedrich Mohr • Peter Nikolaus • Ulrich Nothof • Benno Riether • Norbert Schlag • Hubert Trauth 1986 Günther Broy • Martin Ehling • Michael Hergl • Roland Hund • Michael Janson • Anton Kaiser • Joachim Reger • Rudolf Schlenkrich • Matthias Schwarz • Pirmin Spiegel • Walter-Augustin Stephan 1985 Alfred Müller • Thomas Pfundstein • Franz Rinck • Pirmin Weber 1984 Peter Berger • Manfred Leiner • Peter Nirmaier • Ernst Spohn • Peter-Andreas Staub • Martin Tiator • Markus Vinzent 1983 Albrecht Effler • Georg Niklas • Roland Reitnauer • Friedrich Schmit • Joachim Spengler • Klaus Sutter 1981 Hans Bentz • Erhard Fischler • Karl-Ludwig Hundemer • Gerhard Kästel 1980 Egon Emmering • Erich Schmitt • Bernhard Walz 1979 Norbert Leiner • Josef Matheis • Robert Nord • Klaus Schindler • Heinz-Jürgen Sommer 1978 Gerhard Rottmayer • Günter Schmit 1977 Otto Georgens • Michael Kihm • Werner Ripplinger • Josef Steiger 1975 Manfred Gönnheimer • Hermann Kast 1974 Hermann Groß • Alois Hemmerling • Günter Hery • Werner Kilian • Georg Knaps 1973 Karlheinz Bumb • Hubert Ehrmanntrauth • Manfred Gilb • Wolf-Peter Nuding • Hans Seiler 1972 Bernhard Bohne • Erich Steigner 1971 Willi Münch • Wolfgang Rosinsky • Jürgen Vollmer • Franz-Peter Wetzel 1970 Ernst Ackermann • Klaus Boller • Hans Day • Rolf Giuliani • Leonhard Laufer • Gerhard Matt • Manfred Rheude • Rupprecht Vollmer • Franz Wolsiffer 1969 Hans Eberhard • Karl Kasper • Hans Dieter Meinecke • Gerhard Schick • Hermann Schneider 1968 Rudolf Banzer • Fridolin Flieger • Maximilian Heintz • Klaus Herrmann • Karl-Josef Lindemann • Heinz Ludwig • Ludwig Müller • Erwin Schächter • Günter Siener • Rudolf Spitz • Otmar Stützel • Wolfgang Willem • Maximilian Heintz 1967 Winfried Glatz • Norbert Kaiser • Franz-Georg Kast • Alfons Kaufhold • Arno Knöll • Otwin Kohl • Dieter Rottenwöhrer • Ewald Sonntag • Rainer Sprenger • Otto Weismantel 1966 Walter Benzing • Erwin Daum • Adalbert Edrich • Richard Kegel • Werner Korn • Albrecht Kronenberger • Otto Leidner • Richard Treppenhauer 1965 Dr. Hans-Peter Arendt • Klaus Armbrust • Erwin Bersch • Werner Busch • Dieter Drechsler • Gerhard Fischer • Emil Groh • Willi Haus • Felix Hirsch • Carl-Joseph Keuser • Helmut Kunz • Gregor Reisinger • August Schwartz • Theo Wingerter 1964 Albert Bast • Hermann Frohnhöfer • Anton Klug • Bernhard Linvers • Otto Schüßler • Hubert Schuler 1963 Josef Kling • Paul Kuhn • Benno Preiß • Willi Schäfer • Gerhard Schanne • Dieter Schindler • Herbert Stern • Otto Türk • Gerhard Weber • Manfred Weerts • Paul Weißmann 1962 Joseph Becker • Joachim Bresky • Ernst Eichenlaub • Franz Flörchinger • Werner Graus • Gerhard Heinz • Josef Hoffmann • Paul Langhäuser • Günter Lendle • Josef Lenert • Hermann Mathes • Wolfgang Meyer • Konrad Rith • Willi Schuler • Josef Sefrin • Josef Wendel 1961 Otmar Bickelmann • Dr. Franz Boltz • Hans Breit • Friedrich Breyer • Paul Burger • Hans Deny • Hans Giebel • Hermann Görl • Hans Grohe • Alfons Henrich • Roland Huber • Heinz Metzger • Günter Müller • Heinz Müller • Lothar Riesbeck • Rudolf Ruppert • Joseph Weitzel • Hermann Wey 1960 Maximilian Feil • Franz Krob • Norbert Mohr • Werner Oestreicher • Martin Sprengard • Johannes Thirolf • Ludwig Volz 1959 Erich Abel • Engelbert Dengel • Edmund Eichenlaub • Franz Henrich • Pius Jung • Johannes Kiesbauer • Hermann Knörr • Karl Kurz • Leonhard Naab • Ernst Roth • Robert Schwegel • Otwin Vogelgesang 1958 Anton Anna • August Dörrzapf • Alexander Fuhrmann • Josef Freiermuth • Richard Fritzinger • Ruprecht Grimm • Klaus Härtl • Rudolf Hagenmeier • Josef Hartmann • Albert Kraus • Hermann Kuntz • Hemut Pflanz • Heribert Vogelgesang • Hermann Volz • Rudolf Werner 1957 Richard Abt • Johannes Böhler • Friedrich Boo • Alois Degott • Johannes Doll • Alois Eichenlaub • Norbert Frenkle • Franz Haffner • Alfred Hans • Johannes Mader • Friedrich Ramstetter • Alois Ruffing • Johannes Schaller • Josef Schößer • Hermann Weidler • Kunibert Wilhelm 1956 Karl Cunz • Georg Dahl • Erwin Eichenlaub • Johannes Frey • Otto Happersberger • Leo Hauck • Franz Herz • Siegfried Hildenbrand • Karl Lickteig • Bernhard Niederer • Willibald Rau • Wolfgang Reinfrank • Paul Schneider • Andreas Sprenger • Elmar Sabstandel • Karl Theurer

Spirituelles Gottesdienstmodelle
An dieser Stelle werden ab dem Frühjahr im Seminar entwickelte Gottesdienstmodelle nachzulesen sein.
Gebäude Unser Haus

Bischöfliches Priesterseminar St. German

Das Bischöfliche Priesterseminar St. German dient in erster Linie der pastoralpraktischen Ausbildung der Priesterkandidaten im Ausbildungsabschnitt nach der Studienphase. Selbstverständlich versteht sich das Haus aber auch als Heimat aller Priesterkandidaten des Bistums. Darüber hinaus steht das Haus für die Ausbildung der anderen pastoralen Berufsgruppen (Diakone, Pastoral- und Gemeindereferentinnen und –referenten) zur Verfügung.


Pristerseminar und Kirche

Ein weiterer Schwerpunkt des Hauses ist die Fortbildung und Begleitung aller Berufsgruppen im pastoralen Dienst. Dieser Aufgabenbereich wird künftig deutlich an Bedeutung gewinnen.


Fortbildung

Auch viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gemeinden kommen hierher, um geistliche, theologische und pastorale Ausbildungskurse zu absolvieren.


Terasse und Seminarraum

Soweit über diese Aufgabenbereiche hinaus noch Konferenzräume und Gästezimmer zur Verfügung stehen, versteht sich das Priesterseminar als Tagungshaus für viele kirchliche Gruppen, Verbände und Gemeinden des Bistums. Hausleitung und Personal freuen sich immer über neue Gäste, die in der geistlichen Atmosphäre des Hauses und in der wunderschönen Parkanlage ihre Veranstaltungen durchführen.

Gebäude Der Übergang

Aus dem Newsletter des Priesterseminars, Stand März 2017
Auf der Zielgeraden

Im ersten Vierteljahr des Jahres 2017 hat sich schon wieder viel getan auf unserer Baustelle. Die Verwaltung konnte Ende Januar in ihre neuen/alten Räume umziehen. Das Arbeiten in den neuen Räumen ist weitaus angenehmer, wenn wir uns auch noch nicht ganz daran gewöhnt haben. Der Bibliothek sind wir für das eineinhalbjährige „Asyl“ in deren Räumen dankbar.
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So geht es nun Stück für Stück voran. Der Haupteingang ist wieder zugänglich. Mit der neuen Empfangstheke ist ein einladender Empfangsbereich für unsere Gäste entstanden. Mit den Bepflanzungen auf dem Außengelände wurde begonnen.

Ein großer Fortschritt für die Durchführung von Tagungen ist die Fertigstellung der Tagungsräume Edith-Stein I und Edith-Stein II (ehemals großer und kleiner Hörsaal). Einige unserer Gäste konnten diese schon nutzen und den Blick zum Dom aus einer ganz anderen Perspektive genießen.
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Die Umbaumaßnahmen in der Kirche gehen gut voran. Die Stelen, der Altar und der Ambo, die von Herrn Matthäß entworfen und ausgearbeitet wurden, sind angebracht worden. Das Kircheninnere hat seinen neuen Anstrich und die Malerei an der Decke wurde aufbereitet.
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Aber auch unter der Erde kommt immer wieder Neues zum Vorschein. So wurde ein riesiger Öltank im Innenhof ausgegraben und entsorgt, damit auch hier die Gartenarbeiten weitergehen können. Am 07. Mai 2017 findet im generalsanierten Haus ein Tag der offenen Tür statt. Mit einem bunten Programm wird das Haus der Öffentlichtkeit vorgestellt.
Es wäre uns eine große Freude, Sie zur Wiedereröffnung begrüßen zu dürfen. Hier finden Sie das Programm als PDF (627 KB).

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Aus dem Newsletter des Priesterseminars, Stand Dezember 2016
Ein bewegtes Jahr liegt hinter uns

Viel Staub, Schutt und Müll musste entfernt werden. Aber mit jeder Woche des Jahres wurde der Fortschritt immer sichtbarer und jeder merkt, dass ein Ende der Baustellentätigkeiten immer näher rückt. Gebuchte Tagungen können trotz der schwierigen Situation durchgeführt werden. Dies ist auch unserem Personal zu verdanken, das unermüdlich dem Schmutz zu Leibe rückt. Unsere Gäste zeigen viel Verständnis , auch wenn hier und da nochmal gehämmert oder gebohrt wird und der Staub zum wievielten Male aufgewirbelt wird und einen hellen Schleier auf dem Flurboden hinterlässt.
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Im September konnten wir die renovierte Kapelle mit unserem Bischof Dr. Wiesemann wieder einweihen. Etwa zum gleichen Zeitpunkt wurde die Seminarkirche geschlossen und dort fingen die Renovierungsmaßnahmen an. Den sonntäglichen Gottesdienst dürfen wir derzeit in der Kirche des Karmelklosters feiern, worüber wir sehr dankbar sind.
Der Verwaltungstrakt nimmt auch langsam Gestalt an. So kann im Januar der Umzug stattfinden. Die Zufahrt wird derzeit befestigt und mit den Pflasterarbeiten wird alsbald begonnen. baubild 28
Die Feierlichkeiten der Altarweihe und Segung des Hauses finden am 06. und 07. Mai 2017 statt. Dieser Termin signalisiert den langersehnten Abschluss der Bauarbeiten.
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Wir wünschen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, allen, die dem Priesterseminar verbunden sind, sowie allen auf der Baustelle in irgendeiner Weise Tätigen einen guten Start ins Jahr 2017.

 

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Kontakt
Priesterseminar St. German
Am Germansberg 60
67346 Speyer
Telefon 06232/6030-0 Fax 6030-30
priesterseminar@sankt-german-speyer.de
Anfahrt
Anfahrt als pdf zum Download
Anfahrtsbeschreibung

Mit dem Auto: Finden Sie sich auf der Speyerer Umgehungsstraße ein (B 39) und halten Sie sich Richtung Süden, zum Stadtteil Vogelgesang. Wenn Sie von Westen kommen, nutzen Sie die Abfahrt SP Vogelgesang. Von dort wenden Sie sich nach rechts und folgen der Kardinal-Wendel-Straße. Am Ende dieser Straße geht es nach links zum Priesterseminar St. German. Wenn Sie von Osten kommen, nehmen Sie die Abfahrt SP Zentrum/Dom. Überqueren Sie die Kreuzung an der Ampel und fahren Sie geradeaus bis zu einem Kreisel. Dort nehmen Sie die dritte Ausfahrt, fahren durch eine Unterführung und nehmen dann die nächste Straße rechts. Jetzt fahren Sie genau auf das Priesterseminar zu.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Nördlich vom Stadt-Zentrum befindet sich der Speyerer Bahnhof. Von dort nehmen Sie die Buslinie 564, Haltestelle »Am Germansberg«.

Fahrplan-Auskünfte gibt es hier: www.vrn.de

 
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letzte Aktualisierung 24-10-2017

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